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In diesem mehrwöchigen Programmier-Workshop unter Processing wurden zum ersten mal komplexere Themenfelder angeschnitten. Jede Woche wurde dabei mit einer dem Thema entsprechenden Abgabe beendet. Das dadurch erlernte Grundwissen sollte dann, im Zuge einer Abschlussarbeit, reflektiert werden. Grundgerüst unserer Arbeit war eine Holo-Box, die mit Hilfe von Lichtbrechung die Illusion einer vermischten Realität aus virtuellen und physischen Elementen erzeugt. Unsere Aufgabe bestand nun darin, beide Welten interessant zu kombinieren und eine Interaktion zwischen Nutzer und Objekt zu erzeugen. Die Art oder Beschaffenheit des Objektes spielt dabei keine Rolle.

Die Idee hinter unserer Arbeit war es ein Partikelsystem zu generieren, welches durch Positionsänderung verschiedene anatomische Merkmale des Kopfes darstellt. Über eine Spiegelkonstruktion IM inneren der Box wird die Illusion erzeugt, dass sich die erzeugten Grafiken in einem Glaskopf befinden. Das Projekt wurde in der Processing-Umgebung realisiert, wobei diverse ergänzende Libraries für beispielsweise physikalische Simulationen Verwendung fanden. Um ein stimmiges Gesamtkonzept zu generieren, verwendeten wir dynamisch steuerbare Beleuchtungen im Glaskopfe, welche durch ein Arduino Uno in Kombination mit mehreren RGB-LEDs und dem Sketch verbunden wurden. Mit Hilfe einer Microsoft Kinect wurde die Interaktion durch Armbewegungen mit dem Sketch ermöglicht. Durch Gesten können verschiedene Bereiche im Glaskopf ausgewählt werden. Ein Partikelschwarm formt dann die jeweils ausgewählte Kopfregion, welche durch Farbänderung der LEDs hervorgehoben wird.

Projektpartner

Louis Fischediek
Stephan Bogner
Philipp Schmitt

Dozent

Prof. Dr. Franklin Hernández-Castro

Tools

Processing
Arduino UNO
Adobe After Effects
Adobe Premiere Pro