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Das Fach "Application Design I" befasst sich zunächst im Zuge des Grundlagenstudiums mit der genauen Auseinandersetzung mit bestehenden Softwareprogrammen. Ziel ist es dabei das Erlernen unterschiedlicher Recherche- und Analysetechniken, sowie deren Anwendung auf ein bestehendes Produkt. Die Aufgabe des Semesterprojekts besteht somit darin, eine beliebige Software einem Redesign zu unterziehen, also Aussehen und Funktionalität zu Überarbeiten.

Als Software wählten wir das Screenshot-Programm "Darkshot 2". Diese Software ermöglicht seinem Nutzer, Aufnahmen des Screens in einzelnen oder in fest eingerichteten Intervallen zu tätigen. Verwendet wird dieses verstärkt, Screenshotszu machen. Darkshot kann diese Screenshots direkt zwischenspeichern und anschließend als gängige Dateiformate wie JPG abspeichern.

"Der Weg ist das Ziel"

Um herauszufinden was man an einem Programm verändern muss, bzw. es zu verbessern, ist es wichtig, sich in erster Linie mit der Software auseinanderzusetzen. Daher befasste sich unsere Gruppe zunächst mit dem Nutzungskontext. In diesem stellten wir uns unterschiedliche Fragen, wie der Eingliederung späteren Nutzergruppe, den Arbeitsaufgaben, den Arbeitsmittel und deren Spezifikationen. Hinzukommend aber auch nach der physischen, psychischen und organisatorischen Umgebung.

Ein weiterer Teil des Analyseprozesses ist es herauszufinden, welche Anforderungen der Nutzer an das System stellt und umgekehrt. Dazu wird in der Nutzerforschung untersucht, wer die Zielgruppe ist, wie diese denken und arbeiten. Zudem wurden ihre Erwartungen und Bedürfnisse zusammengetragen und niedergeschrieben. Zusätzlich wurden der Nutzungs- kontext und die Rahmenbedingungen, unter denen die Software zum Einsatz kommt, definiert.

Anhand einer Funktionsanalyse ist die Funktionalität der Anwendung bekannt, was uns im Anschluss zur Darstellung unserer Informationsarchitektur diente. Dadurch war es nun möglich, einzelnen Funktionen mit Hilfe einer Kano-Analyse aus Sicht der Nutzer zu kategorisiert. Abschließend geht es in der Anforderungsdefinition darum, aus den Erkennt- nissen der verschiedenen Analyseverfahren ein vollständiges und verständliches Set an Anforderungen (Anforderungskatalog) zu definieren.

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Nach unserem Redesign an "Darkshot 2" entstand ein vollkommen neues Produkt - "SnapCut". Schon am Namen lassen sich die zwei Programmteile erkennen, die hinter unserer Anwendung stehen. Auf der einen Seite steht der Programmteil Aufnahme, welcher einfache, automatische oder benutzerdefinierte Screenshots vom Bildschirminhalt erstellen kann. Als Erweiterung zu Darkshot ist es mit unserer Anwendung nun auch möglich, Profile mit bestimmten Einstellungen anzulegen. Dadurch spart der Benutzer Zeit und kann nach Programmstart direkt mit der Aufnahme beginnen.

"Zusatzfunktionen"

SnapCut bietet neben der reinen Aufnahmefunktion auch einen Programmteil, mit dem die Screenshots bearbeitet werden können. Genauer gesagt erlaubt es unsere Anwendung, die Aufnahme als Video zu rendern. So kann zum Beispiel der Arbeitsprozess während eines Speedpaintings ohne viel Aufwand, oder einem zusätzlichen Programm, zu einem kurzen Video zusammengefasst werden. Mit Musik und Text ergänzt ergibt sich so eine sehenswerte Dokumentation der Arbeit, die sogar direkt auf den gängigen Videoplattformen wie Youtube oder Vimeo publiziert werden kann. SnapCut bietet einige Funktionen, die den Benutzer während der Arbeit mit seinen Screenshots unterstützt. Bemerkenswert ist hierbei die Safety Funktion, die auch trotz falsch eingestellter Zeitabstände noch gute Videos und ein nachträgliches Anpassen ermöglicht. Ein weiteres Feature von SnapCut ist das Verpacken in einen Datencontainer, damit sind alle Daten zusammen. Somit kann auch auf anderen Rechnern die Aufnahme problemlos geöffnet und bearbeitet werden.

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Projektpartner

Pascal Ruppert
Marvin Overmeyer
Carolin Feldmann

Dozent

Jürgen Graef

Tools

Sketch
Adobe Illustrator
Adobe After Effects